Willkommen beim Ibbenbürener Klippenlauf, dem Landschaftslauf mit der besonderen Härte.

Nichts für Warmduscher.

1000Starter

Der Lauf führt größtenteils über Waldwege des Teutoburger Walds. Die anspruchsvollen Trails verlangen den Startern alles ab.

24,7km

Der Hauptlauf hat eine Länge von 24,7 km, während euch die Kurzdistanz über 12,4 km fordert.

9Klippen

Neun Klippen müssen beim Hauptlauf erklommen werden, beim „Kurzen“ fordern euch immerhin noch 4 Klippen heraus.

500m HD

Beim Hauptlauf ist ein Gesamtanstieg von 500 m zu überwinden, 240 m Höhendifferenz sind es bei der Kurzdistanz.

Aktuelles

Voranmeldung für den 8. Ibbenbürener Klippenlauf 2019

Die Online-Anmeldung für den 8. Ibbenbürener Klippenlauf am Samstag, 30.03.2019, wird voraussichtlich Mitte/Ende Oktober freigeschaltet.

Die Veranstaltung war im letzten Jahr nach nur 6 Tagen komplett ausgebucht. Wir gehen davon aus, dass dies für die Veranstaltung 2019 noch schneller gehen wird.

Wir empfehlen dir daher, dich in in unseren Newsletter einzutragen oder uns auf Facebook zu folgen. Dort wirst du automatisch über die Freischaltung der Online-Anmeldung informiert, kannst dir somit einen der begehrten Startplätze sichern und bleibst stets auf dem Laufenden.

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Lass dich mitreißen und motivieren, beim 8. Ibbenbürener Klippenlauf 2019 selbst dabei zu sein:

Nussecken vor der „Hassberg-Klippe“

Mehr als 1000 Finisher beim Klippenlauf

Bericht: IVZ Autor: Holger Luck (Sonntag, 25. Mrz. 2018 – 14:06 Uhr)

Der Hype um den Ibbenbürener Klippenlauf von Marathon Ibbenbüren ist ungebrochen: Mehr als 1000 Läufer nahmen am Samstag an der 7. Auflage teil.

SiegerKL2018

Mit neuem Streckenrekord gewann Jannik Feder von LSF Münster (M.) die Kurzdistanz vor Achim Lehmann von Teuto Riesenbeck (l.) und Frank Gräfedünkel von LSF Oldenburg.

IBBENBÜREN. Bei idealem Laufwetter ging am Samstag der 7. Ibbenbürener Klippenlauf über die Bühne, beziehungsweise durch die Landschaft des Teutoburger Waldes. Insgesamt 1037 Läuferinnen und Läufer nahmen die Herausforderung der vier oder neun fiesen Klippen an. Gewonnen hatte da eigentlich jeder, der die Quälerei bis zum Ende durchhielt. Im Hauptlauf über 24,7 Kilometer mit rund 500 zu überwindenden Höhenmetern erreichten 575, auf der Kurzdistanz (12,4 Kilometer, 250 Höhenmeter) 442 Sportler das Ziel.

Nachdem beide Läufe von Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer gestartet worden waren, durchlief Jannik Feder (LSF Münster) als Erster den schicken neuen Zielbogen auf dem Gelände der Ludwigschule. Für den in der A-Jugend startenden Athleten blieb die Uhr bei 49:04 Minuten stehen. Das bedeutete nicht nur den Sieg über die Kurzdistanz, sondern auch eine Verbesserung des im vergangenen Jahr von Ingo Assmann aufgestellten Streckenrekordes um drei Sekunden. „Es war hart – härter, als ich es in Erinnerung hatte“, meinte Feder, der sich nach seinem 4. Platz 2015 jetzt über den Sieg freute. Auf den weiteren Plätzen folgten Achim Lehmann (SV Teuto Riesenbeck) in 49:34 und Frank Gräfedünkel (LSF Oldenburg) in 49:42 Minuten.

Als schnellste Frau über die Kurzdistanz erreichte Hannah Arlom (LG Emsdetten) nach 53:53 Minuten das Ziel. Im Gesamtfeld auf Platz 10, wiederholte sie ihren Erfolg vom Vorjahr. Auch Arlom äußerte sich nach dem Rennen begeistert: „Super Laufwetter, tolle Stimmung an der Strecke, es hat wieder großen Spaß gemacht.“

Im Hauptlauf hatte erneut Simon Wagemaker (SVA Salzbergen) die Nase vorn und knüpfte damit an seine Siege von 2015 und 2017 an. Mit 1:36:11 Stunden verpasste er seinen im vergangenen Jahr aufgestellten Streckenrekord allerdings deutlich um dreieinhalb Minuten. „Definitiv einer meiner Lieblingsläufe“, meinte Wagemaker nach dem Rennen. Platz 2 ging an Abdelmajeed Abdallah (Team „Jede Oma zählt“) in 1:37:01, vor Andreas Pott (SV Teuto Riesenbeck) in 1:37:50 Stunden. Schnellste Frau im Hauptlauf wurde die Ibbenbürenerin Friederike Freimuth, die für das Team Nikar Heidelberg an den Start ging. Mit 2:00:02 Stunden erreichte sie Platz 69 im Gesamtfeld.

Das Einzugsgebiet für den beliebten Landschaftslauf mit attraktiver Streckenführung wird immer größer, stellte Rainer Rottmann vom Organisationsteam von Marathon Ibbenbüren fest. Ein Blick auf die Kennzeichen der parkenden Autos bestätigte seinen Eindruck. Aus dem gesamten Münsterland, aus Norddeutschland und vereinzelt von noch weiter her kommen die Aktiven inzwischen. „Die Leute wollen streckenmäßig was Anspruchsvolles und Gelände sehen – die Gegend hier gibt das einfach her“, so Rottmann. Er ist wohl zu bescheiden, ein paar weitere Gründe für den Erfolg des Klippenlaufes zu nennen. Da wäre vor allem die perfekte Organisation durch den gastgebenden Verein Marathon Ibbenbüren. Samba-Truppen, die für Stimmung auf der Strecke sorgen, Nussecken vor der „Hassberg-Klippe“, ein riesiges Kuchen-Buffet und Shuttle-Busse für alle, die trotz gegenteiligem Bekenntnis doch warm duschen wollen.

Der Klippenlauf-Hype ist ungebrochen und findet natürlich seine Fortsetzung. Am 30. März 2019, mit dem 8. Klippenlauf. Wieder nichts für Warmduscher, versteht sich. Aber die Busse werden trotzdem fahren.

Frederike Freimuth

Schnellste Frau im Hauptlauf: Die für Heidelberg startende Ibbenbürenerin Friederike Freimuth.